Shopping-Time für den Bräutigam

In Bayern, ganz besonders in Oberfranken und in der Region um Hof gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten für Hochzeitsanzüge. Doch auf keinen Fall sollte der Bräutigam auf den letzten Drücker auf Shopping-Tour gehen! Denn bis er sein Hochzeitsoutfit zusammen hat, dauert es ein Weilchen. Doch wohin zur Shoppingtour? Wo den Hochzeitsanzug und alle anderen Accessoires in Bayern kaufen? Hier ein paar Tipps.

Alleine Shoppen? Nur für Anzug-Profis

Es gibt ja viele Kaufhäuser mit Abteilungen für Festtagskleidung in Oberfranken. In der Regel sind die Herrenabteilungen etwas spärlicher bestückt, als die der Damen. Das Hochzeitsoutfit im gut sortierten Kaufhaus in Hof oder in anderen Städten Oberfrankens selbst zusammenstellen, können Männer, die nicht nur zur Hochzeit einen Anzug tragen, sondern auch beruflich. Denn sie wissen wahrscheinlich bereits, welche Firmen beispielsweise Hemden herstellen, die ihnen gut passen und welche Hersteller Anzüge in der Qualität und in dem Schnitt anfertigen, die sie sich vorstellen. Doch was dem einem gut passt, kann beim nächsten schon wieder total unterirdisch aussehen.

Gut beraten im Fachgeschäft

Wer seit seiner Konfirmation, Jugendweihe oder Kommunion keinen Anzug mehr getragen hat, dem sei der Weg ins Fachgeschäft empfohlen. Suchen Sie nach Herrenausstattern, Boutiquen für Festtagsmode oder fragen Sie beim Brautmodegeschäft nach, ob es dort auch eine Herrenabteilung gibt – das ist öfter der Fall, als der Name vielleicht vermuten lässt. Hier können Sie sich in aller Ruhe umsehen, beraten lassen und das Fachpersonal bitten, Sie bei der Suche zu unterstützen und eigenen Impulse zu geben.

Tipps & Tricks für das Anzug-Shoppen

Termin ausmachen
Vereinbaren Sie einen Termin, bevor‘s ins Fachgeschäft geht. Oftmals sind die Beraterinnen und Berater im Gespräch mit Menschen, die einen Termin ausgemacht haben. So vermeiden Sie langen Wartezeiten.

Pünktlich sein
Kommen Sie pünktlich zum Beratungstermin bei Ihrem Herrenausstatter und planen Sie genügend Puffer bei der Fahrzeit ein.

Da können Sie sich frisch machen!
Kommen Sie nicht verschwitzt, sondern frischgeduscht, frisch rasiert, mit frischer Unterwäsche und frischen Socken – kein Scherz! Obwohl das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, kommen längst nicht alle angehenden „Ja-Sager“ so zum Beratungstermin. Doch das ist respektlos, denn die Mode für den Bräutigam ist in der Regel sehr hochpreisig und das sollte durch ein gepflegtes Äußeres wertgeschätzt werden. Außerdem: Die Anprobe macht so auch viel mehr Spaß, denn unter Umständen kommen Ihnen der Verkäufer oder die Verkäuferin sehr nahe, um Sie zu unterstützen.

In der Ruhe liegt die Kraft
Planen Sie genug Zeit für Ihren Termin ein – am besten Sie fragen vorher telefonisch nach. Denn das An- und Ausziehen der Hemden, Sakkos, Hosen, Westen und Schuhe, das Binden der Krawatte dauert seine Zeit. Es gibt unglaublich viele Knöpfe, die geöffnet und geschlossen werden müssen.

Accessoires mitbringen
Falls Sie schon Accessoires wie Schuhe, Manschettenknöpfe, Krawatte oder Fliege, ein Einstecktuch oder einen Gürtel haben, bringen Sie diese Utensilien ruhig mit zum Anprobe-Termin. So können Sie die Verkäuferin oder den Verkäufer um Rat fragen und auch selbst nochmal vor Ort schauen, ob alles zusammenpasst.

Vorher informieren
Machen Sie sich vorher schlau, welche Anzugsarten es gibt und worin sich diese im Einzelnen unterscheiden. Holen Sie sich Anregungen – z.B. in unserem gedrucktem Hochzeitsmagazin oder in unseren Bildergalerien. Machen Sie sich mit den richtigen Begrifflichkeiten vertraut, damit Sie nicht wichtige Zeit verlieren.

Eine Einheit bilden
Beachten Sie: Der Hochzeitsanzug und alle dazugehörigen Accessoires sollten zum Styling der Braut passen und mit ihr harmonieren. Schließlich werden an diesem Tag alle Augen auf das Brautpaar gerichtet sein – und dazu gehört der Bräutigam genauso wie die Braut.

So harmonisieren Brautkleid und Hochzeitsanzug
Damit die beiden Hochzeitsoutfits harmonisieren, kommen vielerorts in Hof und Oberfranken
die angehenden Bräute gleich mit zur Anprobe. Anders als beim Brautkleid, gibt es beim Hochzeitsanzug des Bräutigams keinen Aberglauben, dass es Unglück bringt, wenn der künftige Ehepartner – in diesem Fall die künftige Ehepartnerin – das Kleidungsstück vorher sieht. Allerdings, in Bayern ist es auch weitverbreitet, dass auch die Braut den Bräutigam vorher nicht sieht. Diese Ungewissheit steigert die Spannung und kurbelt die Fantasie an. Einige Bräute in Hof geben daher ihren angehenden Gatten zuweilen in einem verschlossenen Couvert eine Stoffprobe mit, in anderen Teilen Bayern werden Fotos von der Brautkleid-Anprobe mitgeschickt – ebenfalls im verschlossenen Briefumschlag natürlich. Das Fachpersonal in den Modegeschäften kann dann auf dieser Grundlage eine passende Vorauswahl an Hochzeitsanzügen treffen. Keinem ist daran gelegen, diese romantische Tradition kaputt zu machen, so dass Sie mit Verständnis und Diskretion rechnen können.


Verstärkung mitbringen
Wenn Sie Ihre Braut bei der Hochzeit mit Ihrem Hochzeitsanzug überraschen wollen, schnappen Sie sich eine gute Freundin, einen guten Freund oder Ihren Trauzeugen und nehmen Sie diese Person mit zur Anprobe. Denn es ist immer gut, eine zweite Meinung zu hören und hinten haben Sie keine Augen. Die Ihnen vertraute Person kennt Sie gut und kann von außen gut einschätzen, ob der jeweilige Hochzeitsanzug zu Ihrem Stil und zu Ihren Typ passt. Und hinterher gönnen Sie sich zur Belohnung an kühles Getränk in Hof, Oberfranken oder sonstwo in Bayern!

Bilder im Kopf
Laden Sie Ihr Smartphone auf, sorgen Sie für genügend Speicherplatz auf der Karte oder bringen Sie eine Kamera mit und machen Sie zwischendurch Fotos. Falls Sie sich nicht sofort für einen Hochzeitsanzug entscheiden wollen, können Sie zuhause in Ruhe die Bilder nochmal anschauen.

Weniger ist mehr
Erfahrene Hochzeitsprofis raten dazu, nicht mehr als fünf Anzüge anzuprobieren. Aber in Anbetracht der Vielzahl an angebotenen Hochzeitsanzügen und Hochzeitsaccessoirs für Herren in Hof und Oberfranke, fällt es schwer zu glauben, dass das reichen könnte.

Maßgeschneiderte Hochzeitsanzüge

Maßgeschneiderte Hochzeitsanzüge sind eine Besonderheit. Sie tragen sich nicht nur sensationell, sondern es ist in der Regel auch beeindruckend, den Herstellungprozess mitzubekommen. Wenn Sie sich ihren Hochzeitsanzug maßschneidern lassen wollen, dann läuft das in der Regel so ab:

· Stoffe auswählen & Schnitte besprechen
· Maß nehmen lassen
· Hochzeitsanzug wird gefertigt
· erste Anprobe
· kleinere Korrekturen
· zweite Anprobe

Zwischen fünf und acht Wochen dauert es, bis ein maßgeschneiderter Anzug fertig ist. Dann probieren Sie ihn an und danach werden bei Bedarf kleinere Korrekturen vorgenommen. Wenn Sie bereits Accessoires wie Gürtel, Manschettenknöpfe haben oder auch schon die Schuhe, dann sollten Sie diese zu der ersten Anprobe mitbringen. So kann alles aufeinander abgestimmt und angepasst werden.

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